Spendenprojekte im Jahr 2017

Ein Fahrrad für Julian

Julian ist kleinwüchsig und hat den sehnlichen Wunsche endlich wieder mit seinen Freunden und seinen Eltern auf eine Radltour zu machen. Doch das ist nicht einfach, da es für Julian kein Fahrrad “von der Stange” gibt. Doch glücklicherweise gibt es Hersteller die maßgeschneiderte Einzelanfertigungen Fahrräder fertigen. Schellen Sau freut sich, die Anschaffung des Radels für Julian mit 1500 Euro unterstützen zu können.

Julian Spendenuebergabe

Ein neues Familienauto für Lina

Lina aus Rosenheim leidet an Neurofibromatose Typ 1, auch Morbus Recklinghausen genannt. Ihre Wirbelsäule ist um 107° Grad verdreht und wächst nach außen, jede Bewegung schmerzt. Ein kleiner Spaziergang ist für sie ohne Rollstuhl kaum möglich. Auch eine Operation im November letzten Jahres brachte keine Verbesserung. Selbst die Fahrten mit den aktuellen Familienauto sind eine Qual. Daher versucht Linas Familie händeringend ein besseres und geräumigeres Familienauto anzuschaffen. Schellen Sau unterstützt dieses Vorhaben mit 1000 Euro.

Mehr über Lina findet Ihr auf rosenheim24.de.

Kletterteraphie für Tobi

Ein Bericht vom Margit Krogler:

Felsklettern im Zillertal war ein voller Erfolg für Tobi. Es ist gelaufen, wie erhofft, Tobi konnte sich nach einem ersten halben Tag mit eher frustrierenden Erlebnissen, weil zu hohen Erwartungen dann recht schnell auf den Fels und das damit verbundene völlig normale Probieren und Projektieren einlassen. Im Laufe der Woche wurde Tobi immer geduldiger, konnte sich am Tun erfreuen, auch wenn bis zum erfolgreichen Klettern eines Boulders oder einer Route oft mehr als 10 Versuche nötig waren. Tobi hat dadurch und natürlich durch die Gruppe auch gelernt, dass es beim Klettern primär drum geht, alles zu geben und Spaß zu haben. Die Freude am Klettern kommt und kam auch bei Tobi dann immer häufiger von selbst.

Was das soziale betrifft, war die Woche für Tobi ebenfalls sehr wertvoll. Er hat einen sehr guten Freund gefunden (klettert sonst in einer anderen Gruppe), hatte sehr viel Spaß mit der Gruppe ohne sich beweisen zu müssen und hat in dieser Woche unheimlich an Selbständigkeit, Strukturiertheit und Selbstbewusstsein gewonnen. Dies ist laut Mutter zu Hause im Alltag extrem aufgefallen, bei uns im Wöchentlichen Klettertraining tendiert er jetzt auch dazu eher mit älteren Kindern zu klettern (davor eher jüngere) und sucht sich eher Routen und Boulder die ihn fordern und oft auch über mehrere Einheiten erarbeitet werden müssen.

Seit September hat Tobi jetzt auch in die Wettkampfgruppe gewechselt und trainiert somit 2x wöchentlich. Tobi hat übrigens im letzten halben Jahr 1 Training wegen Krankheit und in den Sommerferien 2 Wochen in denen er bei seinem Papa war verpasst, sonst war er immer anwesend!

Sehr erfreulich ist, dass Tobi diese Lockerheit und den Spaß jetzt zum ersten Mal auch geschafft hat, in einen Wettkampf mitzunehmen. Wir hatten bei uns in der Halle vorletztes Wochenende Gschwendter Klettermeisterschaft und Tobi ist zwar entschlossen, aber auch mit ganz viel Spaß an die Sache ran gegangen – und mit einem sehr souveränen 2. Platz belohnt worden!

Somit ist wieder ein halbes Jahr mit eurer Unterstützung vorüber, das aus meiner Sicht für Tobi absolut wertvoll war. Tobi weiß, dass die Unterstützung von euch offiziell bis September zugesagt war, ich habe mit ihm und seiner Mutter besprochen, dass ich euch um Weiterführung der Unterstützung bitte. Ich habe Tobi aber auch zugesagt, dass ich die Unterstützung privat übernehme, sollte es von eurer Seite nicht weitergehen. Ich würde mich freuen, wenn ihr Tobi und damit auch mich in meiner Arbeit weiter unterstützt, bitte gebt mir Bescheid, ob das möglich ist. Kosten wären wie bisher.

Schellen Sau hat bei dieser positiven Entwicklung natürlich die weitere Unterstützung für die Klettertheratpie zugesagt.

Die Klettertherapie-Projekte unterstützen wir in Zusammenarbeit mit Margit Krogler vom Kletterturm Gwschendt.

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Schellen Sau e.V.