Wasserburgtour Nachbericht

Am 14.06.2012 machten sich insgesamt 9 Radler auf die große Tour von Wasserburg am Inn nach Wasserburg am Bodensee und wieder zurück. Die 1070 km lange Strecke wurde wie immer bei Schellen Sau nonstop zurück gelegt. Um 7.00 Uhr erfolgte der Start am Marienplatz in Wasserburg am Inn. Zusammen mit Koch und 3 Begleiter ging es zunächst über Isen, Erding und Freising bis nach Hohenkammer. Dort wartete der Begleittross schon an der ersten Verpflegungsstelle. Von dort radelte man weiter bis nach Donauwörth. Nun folgte man dem Flusslauf aufwärts bis zum Donauursprung in Donaueschingen. Hier hielt man ein kurzes Nachtlager, bevor es durch den Schwarzwald und über den Feldberg, mit 1250 m Höhe das Dach der Rundfahrt, bis nach Bad Säckingen am Rhein ging. Nun folgte man dem längsten Fluss in Deutschland durch die Schweiz bis zum Westufer des Bodensees. Weiter ging es entlang des Nordufers bis nach Wasserburg am Bodensee.

Hier erwartet die Radfahrer eine kleine Überraschung. Der Wasserburger Bürgermeister Michael Kölbl, der gerade auf Urlaub am Bodensee war, besuchte die Gruppe. Bei einer kurzen Pause im Biergarten erzählte man von den Erlebnissen der ersten 600 km. Weil es schon dämmerte, drängte aber die Zeit und es ging bald mit den besten Wünschen von Michael Kölbl weiter Richtung Bregenz und in die nächste Nacht hinein. Das Ziel dieser Nachtetappe war das 1150 m hoch gelegen Oberjoch in den Allgäuer Alpen. Dort wurde wieder eine kurze Nachtruhe von 2 Stunden gehalten, bevor es auf letzten drei Etappen ging. Über Reutte, Garmisch-Partenkirchen, Wallgau, Vorderriss, dem Sylvensteinstausee und dem Tegernsee erreichten die Radlfahrer schließlich wie geplant am Samstag, 16.06.2012 um 18.00 Uhr das Ziel beim Gasthaus Wimmer. Dort hatten sich schon zahlreiche Freunde und Fans des Schellen Sau Teams versammelt, um die Rückkehr gebührend zu feiern.

Der Erfolg der Rundfahrt wurde dann noch gemeinsam gefeiert und so einige Anekdoten wurden erzählt. So meinte es der Wettergott sehr gut mit den Radlern. Waren es am ersten Tag noch angenehme 25 Grad, stiegen die Temperaturen am zweiten Tag schon auf rund 30 Grad. Am Samstag kletterte das Thermometer dann teilweise sogar auf 35 Grad. Damit war diese Rundfahrt die heißeste Tour in der Schellen-Sau-Geschichte. Diese Marathonaktion brachte durch Spenden von Firmen und Privatpersonen insgesamt 3000 Euro, die für die Unterstützung bedürftiger Kinder in der Region eingesetzt werden können.

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