• Bericht für Alexander

    Vom 11. Juni 2012

    Zum Jahresende wollen wir einmal berichten, was wir in diesem Jahr für Alexander erreichen konnten. Dank einem Spendenaufkommen von 3207 Euro konnte die gewünschte Meerwasserauftriebstherapie durchgeführt werden. Die Theraphie war sehr erfolgreich und brachte Alexander eine sehr wirkungsvolle Lockerung seiner Verkrampfungen. Er kann wieder besser aufrecht sitzen und hat auch beim selbständigen Essen Fortschritte gemacht.

    Neben unseren Spenden wurden auch weitere Vereine und Firmen auf das Schicksal von Alexander aufmerksam. Zahlreiche Spenden wurden direkt an die Eltern gegeben. Auch eine Firma aus Kraiburg sammelte bei ihrer Weihnachtsfeier einen 4-stelligen Betrag für die Theraphien von Alexander.

    Wir freuen uns, dass die Aktion wieder so erfolgreich verlaufen ist. Es zeigt, dass man mit ein wenig Engagement etwas bewegen kann und schwere Schicksale wenigstens ein bisschen gelindert werden können.

    Von unserer Fahrt gibt es auch einiges zu berichten:

    Das Schellen-Sau-Team reiste am Donnerstag 22. Juni nach Berlin an. Berlin hat sich für den Empfang des Teams richtig was einfallen lassen und extra ein Fanfest im Tiergarten organsiert. Hier waren große Videoleinwände aufgebaut man zeigte Fußball. Nach der Übernachtung in einer urigen Jugendherberge (Danke an Dietmar Mücke für den Tipp) wurde am Freitag den 23. Juni um 7:00 Uhr morgens in Berlin am Reichstagsgeb&auuml;de die Fahrt in Richtung Schnaitsee aufgenommen.

    Zunächst ging es rund 200km flach durch Brandenburg und Thüringen. Alle 3 Stunden sorgt das Team um Starkoch Wimmer Luggi für ausreichend Verpflegung, die in den beiden Begleitfahrzeugen mitgeführt wurde.

    Dann wurde es wellig und der Thüringer Wald, Sachsen und das Vogtland mußten durchquert werden. Bei Hof/Selb wurde wieder bayrischer Heimatboden erreicht. Hier ging es entlag der Naab Richtung Regensburg und von dort über Landshut nach Schnaitsee. Das Wetter spielte optimal mit. Es war trocken und windstill. Am Samstag war es zwar extrem heiß, aber das ist ja bekanntlich besser, als kalt und regnerisch. Gegen 16:00 Uhr, pünktlich zum Fußball-Achtelfinale Deutschland – Schweden erreichte das Schellen-Sau-Team dann etwas erschöpft aber überglücklich den Fernsehturm in Schnaitsee.

    Hier wartete schon das La-Speranza-Team auf die Weiterfahrt nach Venedig. Es machte sich nach einer erfolgreichen Staffelstabübergabe, noch gefolgt von treuen Fans, auf den Weg. Unter besten Witterungsbedingungen vergingen die ersten Stunden wie im Flug.

    Bis hierhin hatte noch keiner eine Vorstellung, was die vier noch erwarten würde. Im Gegensatz zu ihrer Stimmung wurde der Himmel immer trister. Kaum hatten sie sich nach der ersten Pause, die im Übrigen von ihren 4 tollen Begleiterinnen alle perfekt organisiert wurden, wieder in den Sattel geschwungen, begann es auch schon zu regnen. Als sich das Wetter auch in Innsbruck und am Brenner immer noch nicht an die positiven Gedanken der vier Fahrer (samt Begleiter) anpassen wollte, ruhte die ganze Hoffnung auf Bozen. Doch leider zeigte sich die Sonne erst nach 10 Stunden Regenfahrt am Lago di Caldonazzo wieder.

    Mit geröteten Augen und runzeligen Händen setzten die La-Speranza-Jungs die Fahrt nach Venedig fort. Nachdem es der Regen in der Nacht nicht schaffte, versuchte dann die Sonne ihnen den Rest zu geben. Bei rund 40°C bewältigte das Team die letzten der 517 km nur noch mühsam.

    Nach 17 Stunden und 30 min hat das La-Speranza-Team es dann aber schließlich doch geschafft und Venedig mit einem Freudenschrei erreicht. Was für ein tolles Gefühl für die Jungs und ihre Begleiterinnen.

    So legten insgesamt 8 Fahrer innerhalb von 60 Stunden rund 1200 km am Stück zurück. Ein sportlich herausragende Leistung, die aber von der großen Anteilnahme der Spender, Freunde und Unterstüzter erst perfekt wird.

    Das Schellen-Sau- und das La-Speranza-Team bedanken sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen, die zum Gelingen und dem großen Erfolg des Unternehmens beigetragen haben. An erster Stelle die Helfer mit Koch Luggi Wimmer in den Begleitfahrzeugen, die sich genauso wie die Fahrer die Nächte um die Ohren schlagen durften. Dann allen, die uns die Daumen gehalten haben, bei allen, die zur Party am Fernsehturm gekommen sind und für die gute Stimmung dort gesorgt haben und natürlich bei allen Spendern.

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