Maxi
Maxi und seine Zwillingsschwester Julia wurden im November 1993 geboren. Während Julia gesund war, kam Maxi mit einem schweren Mehrfachherzfehler und einem Bauchwanddefekt zur Welt. Man brachte ihn sofort in die Herzzentrum nach München, um einen Herzkatheder zu setzen. Die Diagnose der Ärzte dort war niederschmetternd: Maxi hat praktische keine Überlebenschancen. Er leidet an eine sog. „Einkammerherz“, das seinen kleinen Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgen kann, außerdem liegt es nicht durch Rippen geschützt im Brustkorb, sondern ein wenig tiefer unter dem Brustbein.
So verbrachte Maxi die ersten 4 Monate seines Lebens in der Klinik, bevor ihn seine Mutter mit nach hause nehmen konnte. Unzähligen Gespräche mit Ärzten und Fachleuten kam dann der Zufall in Person eines Kinderkardiologen aus dem Bekanntenkreis der Mutter zu Hilfe. Er erklärte sich bereit, die Krankenakte des Jungen zu prüfen und zusammen mit weiteren Experten wurden Schritte für Maxi’s Rettung überlegt. Die Zeit drängte, denn Sauerstoffsättigung lag zu der Zeit um die 50%.
Damit begann die Zeit von komplizierten und belastenden Operationen für den kleinen Maxi und seine Familie. Zuerst musste seine Sauerstoffversorgung verbessert werden, um eine Schädigung des Gehirns zu vermeiden. So wurde in einer aufwändigen Operation ein Blalok-Taussig-Shunt gesetzt und der Bauchwanddefekt korrigiert. In weiteren Schritten erfolgte eine Kreislauftrennung nach Fontane und es wurde ein Herzschrittmacher eingesetzt. Die allein erziehende Mutter war ständig an Maxi’s Seite.
Die Operationen verliefen erfolgreich und Maxi entwickelte sich den Umständen entsprechend sehr gut. Zusammen mit seiner Zwillingsschwester besuchte er einen Integrationskindergarten und wurde 2001 eingeschult. Er ist inzwischen sehr quirlig und bewegt sich gerne. Nur ist er nicht normal belastbar. Auch sind immer wieder Untersuchungen nötig. Was also noch alles auf Maxi zukommen wird ist ziemlich ungewiss.
Um seine bestmögliche Entwicklung und Entfaltung zu gewährleisten wurde von den Erzieherinnen und der Sonderpädagogin des Integrationskindergartens die Einschulung an einer alternativen Schule empfohlen, was jedoch bis heute an den finanziellen Mitteln scheiterte. Anträge auf Übernahme der Kosten bei den zuständigen Behörden wurden wiederholt gestellt und trafen trotz der anerkannten Schwerbehinderung von 100% immer wieder auf Ablehnung, zuletzt vor kurzem von der Regierung von Oberbayern.
Der Besuch der Hauptschule ist daher nur ein Kompromiss, den es zu beheben gilt. Für Maxi gibt es dort immer wieder Situationen, die ihn sehr mitnehmen, wie z.B. der Ausschluss vom Turnunterricht in den ersten Jahren, zunehmender Leistungsdruck und Mobbing. Außerdem ist er, obwohl er der Älteste in der Klasse ist, der körperlich kleinste.
Ein Schnupperbesuch in der „Erdkinder“-Schule in Eberharting hat Maxi sehr viel Spaß gemacht und die Lehrer dort sehen für Maxi sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten an ihrer Schule. Ein weiterer Grund, für den Wechsel an eine alternative Schule.
Leider fehlt es Maxis Mutter aber an finanziellen Mitteln, um eine Schule dieser Art bezahlen zu können. Seit Geburt der Kinder allein erziehend, versucht sie seit Maxi’s Genesung von der letzten OP eine Arbeitstelle zu finden. Nach unzähligen Absagen hat sie nun beschlossen sich ein eigenes Geschäft aufzubauen. An ihrem Marktstand in der Hofstatt verkauft sie frisch gepresste Bio-Säfte. Zusätzlich bietet sie Energie- und Körperarbeit bei sich zuhause an. Ständig auf der Suche nach natürlichen Heilmitteln und alternativen Methoden, mit denen sie Maxi durch seine schweren Operationen erfolgreich begeleiten und bis heute unterstützt, gibt Sie den angesammelten Erfahrungsschatz jetzt in ihren entspannenden und aufbaueneden Behandlungen weiter. Nebenbei hat sie aber immer noch ein offenes Ohr für eine eventuelle Bürotätigkeit.
Unser Ziel ist es nun, Maxi den Besuch einer alternativen Schuleinrichtung zu ermöglichen. Er ist zum Schuljahr 2007/08 für die 7. Klasse bei der freien Schule Wasserburg angemeldet, die kürzlich genehmigt wurde und wegen der optimaleren Räumlichkeiten nach Piusheim im Glonntal umgezogen ist.
An erster Stelle stehen dabei das Schulgeld in Höhe von 250 Euro monatlich, sowie eine Schulgeldvorauszahlung in Höhe von 2500 Euro für die ersten 3 Jahre und eine weitere Zahlung von 2000 Euro für die nächsten 3 Jahre. Zusätzlich fallen noch Fahrtkosten an, deren Höhe aber noch nicht bekannt ist, da hier noch an der Logistik gearbeitet wird.
Behörden haben Zuschüsse bis jetzt verweigert. Der Verein Robin Hood e.V. hat das Schulgeld für das erste Jahr zwar zugesichert. Es fehlt aber noch an der Vorauszahlung und der Finanzierung für die folgenden Jahre. Maxi und seine Familie ist also auf unsere Hilfe angewiesen, denn die Anmeldung gilt nur, wenn die nötigen Beiträge bezahlt werden können. Wenn Sie wollen, dass Maxi einen ordentliche schulische Ausbildung erfahren kann, bei der er seinem Möglichkeiten nach gefördert werden kann, bitten wir Sie: Unterstützen Sie unser Vorhaben!
Maxi und seine Zwillingschwester Julia